Für Guam gilt keine offizielle Nato-Beistandspflicht

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Sollte Nordkorea Guam tatsächlich angreifen, könnten sich die USA nicht in jedem Fall auf die Unterstützung ihrer Nato-Partner wie etwa Deutschland verlassen. Der Grund: Die Pazifikinsel liegt nicht im Beistandsgebiet.

Nordkorea hat im Konflikt mit den USA einen detaillierten Plan präsentiert, wie ein Angriff auf die Insel Guam aussehen könnte.

Ein Mann blickt am 10.08.2017 in einer Bahnstation in Seoul (Südkorea) auf einen Bildschirm, auf dem von einem Nachrichtensender Bilder von Nordkoreas Staatschef Kim Jong Un (r) und US-Präsident Donald Trump gezeigt werden. In der neuen Stellungnahme aus Pjöngjang heißt es, man werde bis Mitte August Pläne fertigstellen, nach denen vier Mittelstreckenraketen über Japan fliegen und etwa 30 bis 40 Kilometer vor Guam ins Meer stürzen sollen. (zu dpa «Nordkorea fordert USA mit Plänen für Raketenangriff heraus» vom 10.08.2017) Foto: Ahn Young-Joon/AP/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

Ein Mann blickt am 10.08.2017 in einer Bahnstation in Seoul (Südkorea) auf einen Bildschirm, auf dem von einem Nachrichtensender Bilder von Nordkoreas Staatschef Kim Jong Un (r) und US-Präsident Donald Trump gezeigt werden. In der neuen Stellungnahme aus Pjöngjang heißt es, man werde bis Mitte August Pläne fertigstellen, nach denen vier Mittelstreckenraketen über Japan fliegen und etwa 30 bis 40 Kilometer vor Guam ins Meer stürzen sollen. (zu dpa «Nordkorea fordert USA mit Plänen für Raketenangriff heraus» vom 10.08.2017) Foto: Ahn Young-Joon/AP/dpa +++(c) dpa – Bildfunk+++

Nun ist bekannt geworden: Im Fall einer solchen Attacke wären Nato-Staaten wie Deutschland nicht verpflichtet, die US-Amerikaner militärisch zu unterstützen.

Wie ein Nato-Sprecher am Donnerstag bestätigte, gehört Guam nicht zu dem Gebiet, für das die Beistandspflicht im…

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